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Seit 1815 mit Chablis verbunden
Domaine Billaud-Simon gehört zu den Chablis-Häusern mit dokumentierter historischer Kontinuität: Die eigene Geschichte in der Weinregion reicht bis 1815 zurück. Heute tritt die Entität als SARL Domaine Billaud-Simon mit Sitz in Chablis auf. Die Rebfläche umfasst knapp 17 Hektar; Chardonnay prägt sie überwiegend.
Kompakte Parzellenstruktur am Serein
Eine Besonderheit der geografischen Struktur liegt in der Konzentration der Weinberge. Die genannten Parzellen befinden sich innerhalb eines Radius von etwa zwei Kilometern und verteilen sich auf das linke und rechte Ufer des Serein. Damit beschreibt das Domaine seine Herkunft nicht über eine weit verstreute Rebflächenstruktur, sondern über eine eng gefasste Präsenz im Kerngebiet der Appellation Chablis.
Vier Grand Crus, vier Premiers Crus
Das Lagenportfolio umfasst die vier Grand-Cru-Lagen Les Clos, Vaudésir, Les Preuses und Les Blanchots. Hinzu kommen die vier Premier-Cru-Lagen Montée de Tonnerre, Fourchaume, Mont de Milieu und Les Vaillons. Diese Auswahl bildet einen zentralen Teil der Markenidentität und zeigt die Bandbreite der von Billaud-Simon geführten Chablis-Herkünfte.
Alte Reben und die Cuvée «Tête d’Or»
Die Weinberge sind laut Domaine überwiegend mit alten Reben bepflanzt; als Durchschnittsalter werden etwa 50 Jahre angegeben. Eine eigenständige Signatur innerhalb des Sortiments ist Chablis «Tête d’Or». Die Cuvée entsteht aus einem Verschnitt der qualitativ höchsten Village-Parzellen und steht damit für eine Auswahl innerhalb der Chablis-Weine jenseits der ausdrücklich genannten Premier- und Grand-Cru-Lagen.