Aseginolaza & Leunda

Aseginolaza & Leunda ist das gemeinsame Weinprojekt von Jon Aseginolaza und Pedro Leunda, zwei Schulfreunden des Jahrgangs 1979 und ausgebildeten Umweltbiologen in Navarra. Im Zentrum stehen alte Garnacha-Reben und die Wiederbelebung häufig aufgegebener Buschweinberge.

Die Arbeit erfolgt von der Reberziehung bis zur Lese von Hand. Nicht bewässerte Weinberge, organischer Kompost sowie der Verzicht auf Herbizide und systemische Pestizide prägen den dokumentierten Ansatz; neben roten Weinen gehört mit Txuria auch eine eigenständige Weißweinlinie aus 100 % Viura zum Projekt.

Categories

Zwei Umweltbiologen, ein Weinprojekt

Hinter Aseginolaza & Leunda stehen Jon Aseginolaza und Pedro Leunda, zwei Schulfreunde aus dem Jahrgang 1979. Beide werden als Umweltbiologen beschrieben. Ihr gemeinsames Projekt in Navarra richtet den Blick besonders auf alte Garnacha-Reben und auf Buschweinberge, die andernorts häufig aufgegeben wurden.

Diese Ausrichtung beschreibt nicht nur eine Rebsorte, sondern auch eine konkrete Form der Weinbergsarbeit. Nach Angaben der Produzenten werden sämtliche Arbeiten von der Reberziehung bis zur Lese von Hand ausgeführt. Die Weinberge werden nicht bewässert und ausschließlich mit organischem Kompost gedüngt; auf Herbizide und systemische Pestizide verzichten die Produzenten ebenfalls. Eine Zertifizierung lässt sich daraus nicht ableiten.

Alte Buschreben und unterschiedliche Herkünfte

Die technische Dokumentation der Cuvée 2022 nennt alte, nicht bewässerte Buschreben aus Dicastillo, Olite und Muruzabal in Navarra. Damit verweist die Herkunft dieses Weins auf mehrere Gemeinden und nicht lediglich auf eine einzelne, allgemein bezeichnete Weinbergsfläche. Entscheidend bleiben jeweils die Angaben der konkreten Abfüllung und des Jahrgangs.

Garnacha als Schwerpunkt, Viura als eigenständige Linie

Aseginolaza & Leunda ist nicht auf rote Garnacha-Weine beschränkt. Txuria 2022 ist als eigenständige Weißweinlinie aus 100 % Viura dokumentiert; von dieser Abfüllung wurden 3.452 nummerierte Flaschen hergestellt. Die Nummerierung macht die Edition als klar abgegrenzte Abfüllung kenntlich, ohne daraus automatisch eine allgemeine Rangordnung innerhalb des Projekts abzuleiten.

Auch die offizielle Zeitlinie führt mehrere eigenständige Weinlinien und Editionen, darunter Camino de Auritz. Solche Namen stehen im Markenkontext für unterschiedliche Weine beziehungsweise Jahrgänge und sollten nicht pauschal als bloße Varianten einer Standardabfüllung gelesen werden. Für die fachliche Einordnung sind Rebsatz, Herkunft und Jahrgang der jeweiligen Flasche maßgeblich.

Weinonaut.de
Logo