
Südsteiermark für Einsteiger bedeutet: Sauvignon Blanc, steile Weingärten, Buschenschank, Südsteirische Weinstraße, Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach und eine Weißweinwelt, die deutlich mehr kann als nur „frisch und fruchtig“.
Wer die Region zum ersten Mal entdeckt, sollte mit Sauvignon Blanc starten, danach Welschriesling, Morillon, Gelber Muskateller, Weißburgunder und Schilcher einordnen – und unbedingt verstehen, warum Brettljause, Kürbiskernöl, Käferbohnen, Backhendl und steirische Gastlichkeit so eng mit dem Wein verbunden sind.
| Thema und Frage | Kurze Antwort |
|---|---|
| Wofür ist die Südsteiermark bekannt? | Sauvignon Blanc, steile Weinberge, Buschenschänke, Weinstraßen und frische, präzise Weißweine. |
| Welche Rebsorte zuerst probieren? | Sauvignon Blanc – danach Welschriesling, Morillon, Gelber Muskateller und Weißburgunder. |
| Welche Orte sind wichtig? | Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Kitzeck-Sausal und Eichberg. |
| Was trinkt man im Buschenschank? | Gebietswein, Ortswein, Sauvignon Blanc, Welschriesling, Muskateller oder Schilcher je nach Region. |
| Was isst man dazu? | Brettljause, Käferbohnensalat, Kürbiskernöl, Aufstriche, Käse, Selchwaren und Backhendl. |
| Beste Reisezeit? | Frühling bis Herbst; ab Juni besonders schön für Weinstraße, Terrasse, leichte Weine und Buschenschank. |
| Für wen lohnt sich die Region? | Für Weißwein-Fans, Genussreisende, Foodies, Einsteiger und alle, die Weinregionen gerne über Landschaft erleben. |
Südsteiermark für Einsteiger: warum diese Weinregion sofort hängen bleibt
Die Südsteiermark ist eine Weinregion, die man nicht nur schmeckt, sondern sieht. Hügel, Reben, schmale Straßen, Buschenschänke, Aussichtspunkte und die Nähe zu Slowenien prägen ein Bild, das viele sofort mit Genuss verbinden. Gerade ab Anfang Juni wirkt die Region besonders stark: Die Tage sind lang, die Terrassen füllen sich, leichte Weißweine passen zur Jahreszeit und die Südsteirische Weinstraße wird für Ausflüge, Kurzreisen und Weinwochenenden attraktiv.
Für Einsteiger ist die Südsteiermark ideal, weil sie einerseits klar erkennbar ist und andererseits viel Tiefe bietet. Wer nur ein Glas frischen Sauvignon Blanc trinken möchte, wird schnell glücklich. Wer genauer hinschmeckt, entdeckt Unterschiede zwischen Gebietswein, Ortswein und Riedenwein, zwischen Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg und Kitzeck-Sausal, zwischen duftigem Gelbem Muskateller, schlankem Welschriesling und ernsthaftem Morillon.
Als Grundlagenbeitrag zur Region lohnt sich zusätzlich der Weinonaut-Ratgeber Die Südsteiermark als Weinregion erleben. Dieser Artikel hier ist bewusst als Einstieg geschrieben: Was sollte man zuerst probieren, welche Orte sollte man kennen, was bestellt man im Buschenschank, und wie nähert man sich der Region ohne Vorwissen?
Der Stil der Südsteiermark: frisch, aromatisch, präzise und oft erstaunlich ernst
Südsteirische Weine werden oft als frisch, duftig und trinkfreudig beschrieben. Das stimmt, greift aber zu kurz. Die Region kann sehr unkompliziert sein, etwa mit Welschriesling oder Gelbem Muskateller auf der Terrasse. Sie kann aber auch hochpräzise, mineralisch und langlebig sein, besonders bei Sauvignon Blanc, Morillon und Riedenweinen aus den besten Lagen.
Die Landschaft ist dabei kein hübscher Hintergrund, sondern ein wichtiger Teil des Geschmacks. Steile Hänge, kühle Nächte, warme Tage, unterschiedliche Böden und viel Handarbeit prägen die Weine. Viele Südsteiermark-Weine wirken aromatisch, bleiben aber trotzdem straff. Genau das macht sie für Einsteiger spannend: Sie sind zugänglich, aber nicht banal.
Sauvignon Blanc: der Star der Südsteiermark
Wer die Südsteiermark verstehen möchte, startet mit Sauvignon Blanc. Die Sorte ist das Aushängeschild der Region und zeigt hier viele Gesichter. Es gibt duftige, frische, sehr direkte Sauvignon Blancs mit Stachelbeere, Holunderblüte, Zitrus, Gras und Kräutern. Es gibt aber auch tiefere, reifere und mineralischere Weine, die weniger laut wirken und dafür mehr Struktur, Länge und Herkunft zeigen.
Für Einsteiger ist der Unterschied zwischen Gebietswein, Ortswein und Riedenwein hilfreich. Ein Südsteiermark DAC Gebietswein zeigt meist den frischen, aromatischen Einstieg. Ein Ortswein aus Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg oder Kitzeck-Sausal wirkt oft genauer und stärker vom Ort geprägt. Ein Riedenwein ist die ernsthafte Spitze: konzentrierter, komplexer und meistens weniger auf sofortige Primärfrucht gebaut.
Wer sich gezielt durch Stilrichtungen trinken möchte, findet im Beitrag Die beliebtesten Weine der Südsteiermark zusätzliche Orientierung zu Rebsorten, Weinstilen und typischen südsteirischen Weinprofilen.
Welschriesling: der unterschätzte Einstieg
Welschriesling wird oft unterschätzt, ist für die Südsteiermark aber sehr wichtig. Er ist nicht mit deutschem Riesling identisch, sondern eine eigene Rebsorte mit meist leichterem Körper, frischer Säure und Aromen von grünem Apfel, Zitrus und Kräutern. Genau deshalb passt Welschriesling hervorragend zu Buschenschank, Jause, Aufstrichen, Käferbohnen und warmen Tagen.
Für Einsteiger ist Welschriesling ein guter Test: Wer die Region nicht über große Prestigeweine, sondern über Trinkfreude verstehen will, sollte ihn probieren. Ein guter Welschriesling muss nicht kompliziert sein. Er soll frisch, sauber, trocken und animierend sein. Gerade im Juni, wenn man draußen sitzt und kalte Küche bestellt, kann er genau der richtige Wein sein.
Gelber Muskateller: duftig, trocken und perfekt für den Sommer
Gelber Muskateller ist der Duftwein der Südsteiermark. Er riecht oft nach Trauben, Blüten, Zitrus, Muskat, Kräutern und manchmal exotischen Früchten. Trotzdem ist guter Gelber Muskateller nicht automatisch süß. Viele steirische Muskateller sind trocken, schlank und sehr frisch.
Das macht ihn ideal für Einsteiger, die aromatische Weißweine mögen. Er passt zu Aperitif, leichten Vorspeisen, asiatisch inspirierten Gerichten, Kräutern, Ziegenkäse, Salaten und sommerlichen Snacks. Im Buschenschank ist er eine sehr gute Wahl, wenn man etwas Duftiges möchte, aber keinen schweren Wein.
Morillon, Weißburgunder und die leisere Seite der Region
Morillon ist die steirische Bezeichnung für Chardonnay. In der Südsteiermark zeigt Morillon häufig eine kühle, mineralische und elegante Seite. Je nach Ausbau kann er frisch und schlank oder deutlich komplexer, cremiger und strukturierter sein. Für Einsteiger ist Morillon spannend, weil er weniger laut duftet als Sauvignon Blanc, aber oft viel Tiefe hat.
Weißburgunder spielt eine ähnliche Rolle: ruhiger, feiner, weniger aromatisch, dafür sehr vielseitig zum Essen. Er passt zu Fisch, Geflügel, mildem Käse, cremigen Speisen, Pilzen und vielen Buschenschank-Gerichten. Wer südsteirische Weine nur mit expressiver Aromatik verbindet, sollte Morillon und Weißburgunder bewusst gegenprobieren.
Einen breiteren Überblick über die weiße Vielfalt der Steiermark bietet der Weinonaut-Artikel Weißwein Sorten aus der Steiermark, besonders wenn man Sauvignon Blanc, Welschriesling, Morillon, Weißburgunder, Muskateller und Traminer nebeneinander einordnen möchte.
Die wichtigsten Orte: Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg und Kitzeck-Sausal
Die Südsteiermark wird für Weinfreunde greifbarer, wenn man die Ortsweingebiete kennt. Gamlitz ist für viele der klassische Einstieg: bekannt, gut erschlossen, mit vielen Weingütern, Buschenschänken und touristischer Infrastruktur. Ehrenhausen wirkt besonders spannend durch die Verbindung aus Wein, Kulinarik und bekannten Namen. Leutschach steht stark für Weinstraße, Grenznähe, Buschenschank und Landschaft. Eichberg bringt eine eigene, oft sehr prägnante Herkunft mit. Kitzeck-Sausal ist durch Höhe, Schiefer und steile Lagen besonders markant.
| Ortsweingebiet | Wofür es Einsteiger kennen sollten |
|---|---|
| Gamlitz | Sehr guter Einstieg mit vielen Weingütern, Buschenschänken, Sauvignon Blanc und touristischer Infrastruktur. |
| Ehrenhausen | Bekannter Weinort mit starker Kulinarik, renommierten Betrieben und hoher medialer Aufmerksamkeit. |
| Leutschach | Weinstraße, Grenznähe, Buschenschank-Kultur, Landschaft und viele klassische Südsteiermark-Erlebnisse. |
| Eichberg | Eigenständige Herkunft mit interessanten Lagen, oft spannend für präzisere Ortsweine. |
| Kitzeck-Sausal | Höhere Lagen, Schiefer, markante Weine, gute Adresse für Riesling, Sauvignon Blanc und mineralische Stile. |
Für den ersten Besuch muss man nicht alles schaffen. Besser ist eine klare Route: ein Ort als Basis, zwei bis drei Weingüter oder Buschenschänke, genug Zeit für Aussichtspunkte und keine zu dichte Planung. Die Südsteiermark belohnt langsames Reisen.
Südsteirische Weinstraße: mehr als eine schöne Route
Die Südsteirische Weinstraße ist für viele der emotionale Einstieg in die Region. Sie führt durch eine Landschaft, die sofort nach Wein aussieht: Reben, Hügel, Höfe, Aussichtspunkte, Kurven, Grenznähe und immer wieder Buschenschänke. Für Einsteiger ist sie ideal, weil sie Orientierung gibt. Man muss nicht alles wissen, um die Region zu spüren.
Trotzdem sollte man die Weinstraße nicht als reine Fotokulisse behandeln. Hinter der Landschaft stehen kleine und größere Betriebe, echte Handarbeit, Steillagen, Ernteentscheidungen und sehr unterschiedliche Weinstile. Wer unterwegs nur ein Glas Muskateller mit Aussicht trinkt, erlebt eine schöne Seite. Wer dazu fragt, aus welchem Ort, welcher Lage und welchem Jahrgang der Wein kommt, beginnt die Region wirklich zu verstehen.
Buschenschank: was man bestellt und wie man Wein auswählt
Der Buschenschank ist das Herzstück vieler Südsteiermark-Erlebnisse. Er ist kein normales Restaurant, sondern eng mit Weinbau, eigener Erzeugung und regionaler Jause verbunden. Typisch sind kalte Speisen, hausgemachte Produkte, Aufstriche, Selchwaren, Käse, Brot, Mehlspeisen, Fruchtsäfte und natürlich Wein.
Für Einsteiger ist die Auswahl manchmal überwältigend. Die einfachste Reihenfolge: zuerst ein Glas Welschriesling oder Gelber Muskateller als leichter Einstieg, dann Sauvignon Blanc, danach eventuell Weißburgunder oder Morillon zu kräftigeren Speisen. Wer mehrere Personen am Tisch hat, bestellt verschiedene Gläser und vergleicht. So lernt man mehr als mit einer einzigen Flasche.
- Zur Brettljause: Welschriesling, Sauvignon Blanc, Muskateller oder ein leichter Ortswein.
- Zu Käferbohnen mit Kürbiskernöl: Sauvignon Blanc, Weißburgunder oder Grüner Veltliner-Stil.
- Zu Aufstrichen: Welschriesling, Muskateller, Silvaner-Stil oder ein frischer Rosé.
- Zu Käse: Weißburgunder, Morillon, Sauvignon Blanc oder ein gereifterer Ortswein.
- Zu Backhendl: Sauvignon Blanc, Morillon, Riesling, Sekt oder ein kräftigerer Weißwein.
Was man zur südsteirischen Jause trinken sollte
Die südsteirische Jause ist salzig, würzig, kalt, herzhaft und oft kräftiger, als sie auf den ersten Blick wirkt. Selchwaren, Käse, Aufstriche, Kren, Ei, Essiggemüse, Brot und Kürbiskernöl brauchen Weine mit Frische. Genau deshalb funktionieren Welschriesling, Sauvignon Blanc und Gelber Muskateller so gut.
Zu Käferbohnen mit Kürbiskernöl passt Sauvignon Blanc besonders gut, weil er Kräuter, Säure und nussige Noten aufnehmen kann. Zu mildem Käse ist Weißburgunder angenehm. Zu kräftigerem Käse oder einer reichhaltigen Platte kann Morillon die bessere Wahl sein. Zu Brettljause und Aussicht darf es ruhig unkompliziert bleiben: Ein frischer Gebietswein ist oft genau richtig.
Südsteiermark und Österreich einordnen
Die Südsteiermark ist nur ein Teil des österreichischen Weinlands, aber ein besonders einprägsamer. Im Vergleich zur Wachau wirkt sie oft duftiger und stärker auf Sauvignon Blanc ausgerichtet. Im Vergleich zum Burgenland ist sie weißweinbetonter, frischer und stärker von Hügellandschaft geprägt. Im Vergleich zu Wien oder Niederösterreich ist der Buschenschank- und Weinstraßencharakter besonders präsent.
Wer Österreich als Weinland besser verstehen möchte, sollte die Südsteiermark nicht isoliert betrachten. Wachau, Kamptal, Kremstal, Burgenland, Wien, Vulkanland Steiermark und Weststeiermark setzen jeweils andere Akzente. Eine gute Übersicht liefert der Weinonaut-Ratgeber Weinregionen in Österreich, der die wichtigsten Gebiete und Unterschiede zusammenführt.
Kitchen Impossible, Weinbank und der aktuelle Südsteiermark-Impuls
Die Südsteiermark hat nicht nur wegen ihrer Weine Aufmerksamkeit. Auch Kulinarik, Spitzenküche und TV-Formate bringen zusätzliche Suchimpulse. Wenn ein bekannter Koch in Ehrenhausen, im Umfeld der Weinbank oder im Tement-Kosmos auftaucht, schauen plötzlich auch Menschen auf die Region, die vorher kaum nach südsteirischem Sauvignon Blanc gesucht hätten.
Genau das ist eine Chance für Weinfreunde: Man kann den TV-Impuls nutzen, um die Region tiefer zu entdecken. Hinter einem Namen wie Weinbank stehen nicht nur Fine Dining und Prominenz, sondern eine Landschaft, eine Weinkultur, ein Stil und eine Essenswelt. Mehr dazu steht im Weinonaut-Beitrag Kitchen Impossible: Hans Neuner, Weinbank & Südsteiermark, der den aktuellen Medienmoment mit Weinbegleitung und regionalem Kontext verbindet.
Welche Weine sollte man als Einsteiger zuerst probieren?
Für den ersten Südsteiermark-Abend braucht es keine komplizierte Auswahl. Fünf Gläser reichen, um die Region gut zu verstehen.
- Welschriesling: Der frische, einfache Einstieg in die Buschenschank-Welt.
- Gelber Muskateller: Die duftige, aromatische und sommerliche Seite.
- Sauvignon Blanc Gebietswein: Der klassische Südsteiermark-Stil mit Frische und Aromatik.
- Sauvignon Blanc Ortswein: Mehr Herkunft, mehr Struktur, mehr Tiefe.
- Morillon oder Weißburgunder: Die ruhigere, seriösere und essensfreundliche Seite der Region.
Wer danach noch weitergehen möchte, probiert einen Riedenwein. Das ist besonders spannend, wenn man denselben Produzenten oder dieselbe Rebsorte in unterschiedlichen Stufen vergleichen kann.
Food Pairing: Was passt zu Sauvignon Blanc aus der Südsteiermark?
Südsteirischer Sauvignon Blanc ist ein starker Essenswein. Seine Frische, Aromatik und Struktur passen zu vielen Gerichten, besonders wenn Kräuter, Gemüse, Fisch, Geflügel, Ziegenkäse oder Säure im Spiel sind.
| Gericht | Passender südsteirischer Wein |
|---|---|
| Käferbohnensalat mit Kürbiskernöl | Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Welschriesling |
| Brettljause | Welschriesling, Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc Gebietswein |
| Backhendl | Sauvignon Blanc, Morillon, Sekt, Riesling |
| Ziegenkäse | Sauvignon Blanc, Muskateller, Riesling |
| Fisch mit Kräutern | Sauvignon Blanc, Morillon, Weißburgunder |
| Gegrilltes Gemüse | Rosé, Sauvignon Blanc, Muskateller, Welschriesling |
| Spargel oder Frühlingsküche | Sauvignon Blanc, Weißburgunder, Morillon |
Beste Reisezeit: Warum Anfang Juni ein guter Startpunkt ist
Ab Anfang Juni passt die Südsteiermark besonders gut für Einsteiger. Es ist warm genug für Terrassen, Ausblicke und Weinstraßen-Ausflüge, aber oft noch nicht so überlaufen wie an manchen Hochsaison- oder Herbstwochenenden. Frische Weißweine, Muskateller, Welschriesling und Sauvignon Blanc wirken jetzt besonders passend.
Der Herbst ist für viele Weinfreunde ebenfalls großartig, vor allem rund um Lesezeit, Sturm, Ernte und reifere Kulinarik. Wer aber eine leichte, sommerliche Südsteiermark erleben möchte, startet im Frühsommer sehr gut. Dann geht es weniger um Most, Ernte und Herbststimmung, sondern um Frische, Jause, Terrasse, Aussicht und erste ernsthafte Weißweinentdeckungen.
Praktische Tipps für den ersten Besuch
Die Südsteiermark wirkt romantisch, ist aber nicht immer bequem spontan zu planen. Die Straßen sind kurvig, die Distanzen wirken auf der Karte kleiner als in der Realität, und wer Wein trinkt, sollte die Rückfahrt vorab klären. Viele Orte sind gut touristisch erschlossen, aber nicht jeder Buschenschank hat immer geöffnet. Öffnungszeiten sollte man prüfen, besonders unter der Woche.
- Nicht zu viele Stationen planen: Zwei bis drei gute Stopps sind besser als fünf hastige Besuche.
- Öffnungszeiten prüfen: Buschenschänke haben oft saisonale oder wechselnde Ruhetage.
- Fahrt organisieren: Taxi, Unterkunft, Weinmobil oder nüchterne Fahrer:innen vorab klären.
- Vorher reservieren: Besonders an Wochenenden, Feiertagen und bei beliebten Betrieben.
- Kleine Gläser nutzen: Wer mehrere Weine probieren will, sollte bewusst und langsam trinken.
- Wasser bestellen: Gerade im Sommer gehört Wasser selbstverständlich dazu.
Welche Fehler Einsteiger vermeiden sollten
Der häufigste Fehler ist, die Südsteiermark nur über einen einzigen Sauvignon Blanc zu beurteilen. Die Region ist vielfältiger. Ein zweiter Fehler ist, zu viele bekannte Namen an einem Tag abhaken zu wollen. Ein dritter Fehler ist, den Buschenschank wie ein normales Restaurant zu behandeln. Die Stärke liegt oft in der Einfachheit: gute Produkte, eigener Wein, regionale Atmosphäre.
Auch bei der Weinwahl lohnt sich Offenheit. Nicht jeder muss sofort den teuersten Riedenwein bestellen. Manchmal erklärt ein klarer Gebietswein den Charakter der Region besser. Danach kann man sich steigern: Ortswein, Riedenwein, gereifter Wein, Speisenbegleitung.
Fazit: Die Südsteiermark ist der perfekte Einstieg in Österreichs aromatische Weißweinwelt
Die Südsteiermark ist für Einsteiger deshalb so stark, weil sie sofort verständlich und trotzdem tiefgründig ist. Sauvignon Blanc liefert den klaren Wiedererkennungswert. Welschriesling und Muskateller bringen Leichtigkeit. Morillon und Weißburgunder zeigen die leisere, ernsthafte Seite. Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg und Kitzeck-Sausal geben der Region Struktur. Buschenschank, Jause, Weinstraße und Kulinarik machen den Wein erlebbar.
Wer Anfang Juni einen Weinregion-Artikel vordatieren möchte, liegt mit der Südsteiermark genau richtig: Evergreen genug für langfristige Suchanfragen, saisonal genug für Sommer, Reise und Buschenschank – und aktuell genug, um Kitchen-Impossible-, Weinbank- und Südsteiermark-Impulse sinnvoll mitzunehmen.
Wofür ist die Südsteiermark als Weinregion bekannt?
Die Südsteiermark ist besonders bekannt für Sauvignon Blanc, steile Weingärten, die Südsteirische Weinstraße, Buschenschänke und frische, präzise Weißweine mit viel Aromatik und Herkunftscharakter.
Welche Rebsorte ist typisch für die Südsteiermark?
Sauvignon Blanc ist die wichtigste und bekannteste Rebsorte der Südsteiermark. Daneben spielen Welschriesling, Gelber Muskateller, Morillon, Weißburgunder, Riesling und Traminer eine wichtige Rolle.
Was sollte man als Einsteiger in der Südsteiermark zuerst trinken?
Ein guter Einstieg ist Welschriesling oder Gelber Muskateller, danach Sauvignon Blanc als Gebietswein und anschließend ein Ortswein aus Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg oder Kitzeck-Sausal.
Welche Orte sollte man in der Südsteiermark kennen?
Wichtige Weinorte und Ortsweingebiete sind Gamlitz, Ehrenhausen, Leutschach, Eichberg und Kitzeck-Sausal. Sie helfen dabei, die Herkunft und Unterschiede südsteirischer Weine besser zu verstehen.
Was isst man im Buschenschank in der Südsteiermark?
Typisch sind Brettljause, Selchwaren, Käse, Aufstriche, Käferbohnensalat, Kürbiskernöl, Brot, Kren, Eier, hausgemachte Mehlspeisen und regionale kalte Speisen.
Welcher Wein passt zur Brettljause?
Zur Brettljause passen Welschriesling, Gelber Muskateller, Sauvignon Blanc oder ein frischer südsteirischer Gebietswein. Wichtig sind Frische, Säure und Trinkfluss gegen Salz, Fett und Würze.
Welcher Wein passt zu Käferbohnen und Kürbiskernöl?
Zu Käferbohnen mit Kürbiskernöl passen Sauvignon Blanc, Weißburgunder oder Welschriesling. Die Weine sollten frisch sein und genug Struktur für nussige, erdige und säuerliche Noten haben.
Wann ist die beste Reisezeit für die Südsteiermark?
Frühling bis Herbst ist ideal. Ab Anfang Juni ist die Region besonders attraktiv für Terrassen, Weinstraße, Buschenschank, leichte Weißweine und sommerliche Ausflüge.
Ist die Südsteiermark gut für Wein-Einsteiger geeignet?
Ja, weil die Region klare Einstiegspunkte bietet: Sauvignon Blanc, Welschriesling, Muskateller, Buschenschank, Weinstraße und gut verständliche Ortsnamen wie Gamlitz, Ehrenhausen und Leutschach.
Was ist der Unterschied zwischen Gebietswein, Ortswein und Riedenwein?
Gebietswein zeigt den allgemeinen regionalen Stil. Ortswein stammt aus einem definierten Ortsweingebiet und wirkt herkunftsbezogener. Riedenwein kommt aus einer einzelnen Lage und ist meist komplexer, strukturierter und langlebiger.
Welche Speisen passen zu südsteirischem Sauvignon Blanc?
Südsteirischer Sauvignon Blanc passt zu Ziegenkäse, Käferbohnensalat, Fisch mit Kräutern, Backhendl, Spargel, grünem Gemüse, Salaten, Kräuterdips und vielen leichten Sommergerichten.
Warum ist die Südsteiermark aktuell durch Kitchen Impossible und Weinbank interessant?
TV-Formate und bekannte Kulinarik-Adressen lenken zusätzliche Aufmerksamkeit auf Ehrenhausen, die Weinbank, den Tement-Kosmos und die Südsteiermark als Genussregion. Dadurch suchen viele Menschen erstmals gezielt nach Wein, Orten und Speisen der Region.